01.08.1969
Die Arbeiterwohlfahrt – Ortsverein Rottweil übernimmt das Übernachtungsheim für Nichtsesshafte, das zuvor seit 1945 vom DRK Ortsverein Rottweil geführt wurde.
Dem ehrenamtlich geführten Übernachtungsheim wird eine Suchtberatungsstelle angeschlossen.
Das Heim mit 10 Betten wird um 4 Betten für so genannte Eingliederungswillige erweitert und fortan hauptamtlich geführt. Es wird erstmalig ein kostendeckender Pflegesatz ausgehandelt.
In der Neutorstraße wird eine Nebenstelle mit 6 weiteren Betten eingerichtet.
Diese Nebenstelle wird mit massiven Problemen mit den Nachbarn wieder geschlossen.
Die Arbeiterwohlfahrt entwickelt ein regionales Konzept zur „ Hilfe für nichtsesshafte Menschen“.
Die Arbeiterwohlfahrt kauft ein Haus in Rottweil, das zur Fachberatungsstelle und Eingliederungseinrichtung mit 8 Betten ausgebaut wird.
Die Fachberatungsstelle wird mit einem Sozialarbeiter erstmals hauptamtlich besetzt.
Für eine ehemalige Kistenfabrik im Neckartal wird eine Planung zur mehrgliederigen, stationären Wohnsitzloseneinrichtung aufgestellt.
Das neue Soziale Zentrum Spittelmühle wird als eine der ersten Einrichtungen im ländlichen Raum in Betrieb genommen. Es bietet 26 Betten. Eine Schreinerei und eine Handweberei sind angegliedert. Das alte Übernachtungsheim wird geschlossen. Eine weitere Sozialarbeiterstelle wird eingerichtet.
Für die Werkstätten werden eine Webmeisterin sowie ein Schreinermeister angestellt.
Das frühere Übernachtungsheim wird verkauft und ein neues Gebäude als Außenwohnanlage zur Nachbetreuung erworben.
Die Außenwohnanlage wird von den ersten Bewohnern bezogen.
In VS-Schwenningen wird durch die Stadt ein Grundstück mit Gebäude gekauft. Hier soll eine Schwestereinrichtung der Spittelmühle entstehen.
Nach Personalquerelen in der Spittelmühle wird die Arbeit mit einer neuen Leitung fortgesetzt. Die Planungen für die neue Einrichtung in Schwenningen werden zum Jahresende abgeschlossen und sämtliche Zuschussanträge gestellt.
Über ABM-Förderung wird eine Mitarbeiterin als ambulante Fachberaterin für den Landkreis Rottweil eingestellt.
Der Landkreis Rottweil übernimmt gemeinsam mit dem LWV-Baden die Finanzierung der Fachberatungsstelle.
Die Umbauarbeiten in VS-Schwenningen beginnen.
Auch der Landkreis Tuttlingen beteiligt sich an einer 50 % Fachberatungsstelle.
Mit Unterstützung des Kreissozialamtes Rottweil wird eine 50 % Stelle „betreutes Wohnen“ im Landkreis Rottweil eingerichtet.
Die Fachberatungsstellenarbeit in Tuttlingen wird mit einer Halbtagsbeschäftigten Sozialarbeiterin aufgenommen.
Die ersten Bewohner ziehen in das neue „Soziale Zentrum am Neckar“ in VS-Schwenningen ein.
Die Spittelmühle feiert das 10. Jahr ihres Bestehens.
Die gesamten Hilfen für wohnungslose Menschen werden an die Landeswohlfahrtsverbände delegiert. Die stationären Plätze in der Spittelmühle werden auf 24 reduziert und ein großer Umbau soll geplant werden um die Einrichtung auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen.
Die Spittelmühle feiert ihr 15 jähriges Bestehen. Neben einem Tag der offenen Türe findet im Innenhof der Spittelmühle ein Konzert mit der Gruppe six-Pack statt. Mehrere 100 Menschen besuchen an diesem Wochenende die Spittelmühle.
Nach der großen Verwaltungsreform in Baden-Württemberg werden die Landeswohlfahrtsverbände aufgelöst und die Zuständigkeit für die „Hilfen für wohnungslose Menschen“ an die Landkreise übergeben. Der Landkreis Rottweil reduziert die Kostenbereitschaft auf 16 Plätze im Eingliederungsbereich der Spittelmühle.
Die Fachberatungsstelle in Tuttlingen feiert ihr 10-jähriges Bestehen.
Die Spittelmühle feiert ihr 20 jähriges Jubiläum.








