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AWO-Kreisvorstand informiert sich über das Programm „Soziale Stadt“

Soziale Arbeit am Omsdorfer Hang gewürdigt / Sanierungsarbeiten werten Gebiet deutlich auf

Der „Omsdorfer Hang“ macht sichtbar Fortschritte: Die Gebäude sind nicht nur von außen isoliert und frisch gestrichen, sondern haben Balkone und deutlich verbesserte Wohnungen erhalten. Die Straßen und Treffpunkte machen einen ansprechenden Eindruck. Die AWO beteiligt sich dort personell am Programm „Soziale Stadt“.

Nun hat sich der AWO-Kreisvorstand – nach einem Abstand von rund zwei Jahren – erneut ein Bild vom aktuellen Stand gemacht. Sozialarbeiterin Christiane Bondzio und Dietmar Greuter von der AWO soziale Dienste gGmbH informierten aus erster Hand. Es gibt zwar durchaus noch etwas zu tun – nicht nur in baulicher Hinsicht. Dennoch hat sich eine Menge getan. Die Bauarbeiten sollen Ende 2018 abgeschlossen werden. Das Quartier wirkt mittlerweile, wie viele andere Wohngebiete, in denen neue Gebäude stehen. Bei Veranstaltungen kommen die Bewohner gerne nach draußen und feiern miteinander. Auch Spielmöglichkeiten und Parkplätze sind vorhanden.

Seit nun sechs Jahren ist auch die AWO dort aktiv. Im Gebäude Omsdorfer Hang 2 hat sie ein Büro, in dem eine Sozialarbeiterin erreichbar ist. Heute ist dies Christiane Bondzio. Zehn Stunden pro Woche ist sie dort und hilft den Menschen in den unterschiedlichsten Lebensbereichen.

AWO-Kreisvorsitzender Hans-Peter Faißt freute sich: „Seit unserem Besuch vor zwei Jahren hat sich sehr viel Positives getan.“ Nicht nur mit Blick auf den Omsdorfer Hang machte Faißt deutlich: „Um die Schaffung preiswerten Wohnraums kommt keine Kommune herum. Hier sind auch die gemeinnützigen Wohnungsunternehmen gefordert.“

Sozialarbeiterin Christiane Bondzio informiert: „Es ist nicht einfach, an die Menschen heran zu kommen.“ Die Straßenfeste und das alle drei Wochen stattfindende Frauen Café seien immer gut besucht. Auch die zum zweiten Mal durchgeführte „Putzete“ kam bei über zwanzig Kinder vom Omsdorfer Hang und Umgebung gut an. 80 Prozent der Bewohner des Gebiets haben laut Christiane Bondzio einen Migrationshintergrund. Diese kommen überwiegend aus Russland, aber auch aus der Türkei, Albanien und anderen Ländern. Und weiter: „Das sind alles nette Leute. Ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht.“

Sowohl AWO-Kreisvorsitzender Hans-Peter Faißt, als auch sein Stellvertreter Mirko Witkowski unterstrichen, dass die AWO eine Fortsetzung der Betreuung im bisherigen Umfang für sinnvoll und notwendig erachtet. Dieses positive Bespiel sollte auch in anderen Wohngebieten mit entsprechender Bevölkerungsstruktur Nachahmung finden.

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