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Pionier in der Seniorenarbeit

Die Jubiläumsfeier der Schramberger AWO-Seniorenbegegnung begann traditionell mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, bevor der Vorsitzende des Schramberger AWO-Ortsvereins, Mirko Witkowski, in einer kurzen Ansprache die Gäste und langjährigen Mitglieder begrüßte und sich bei allen bedankte, die in den vergangenen 45 Jahren zum Gelingen der Seniorenbegegnung beigetragen haben. Besonderer Dank galt Elke Ringl-Klank. Als langjährige Vorsitzende ist sie „das Gesicht der Schramberger Arbeiterwohlfahrt“.

 

Neben einer sehr schönen Fotopräsentation aus vergangenen Jahren, die das Ehepaar Klank aus Fotos, die Petra Staiger gemacht hatte, zusammengestellt hatte, ließ Elke Ringl-Klank die Geschichte der Seniorenbegegnung eindrücklich Revue passieren.

 

Margret Marx begann 1972, unterstützt vom Vorsitzenden Pius Kopp die Begegnung unter dem Namen Seniorenclub. Die AWO war zu dieser Zeit die erste Organisation, die aktive Seniorenarbeit leistete. Während zu Anfang viel Bastel- und Strickarbeit und der Wohlfahrtsmarkenverkauf im Vordergrund standen, verlagerte sich im Laufe der Zeit der Fokus auf Liedernachmittage, Vorträge, Ausflüge, Fastnachts-, Weihnachts- und Osterfeiern. Außerdem gab es lange Jahre einen AWO-Seniorenchor und eine Kegelgruppe. „Ziel des Ortsvereins war und ist es mit der Seniorenbegegnung unter der heutigen Leitung durch Gaby Hülsmann weiterhin offene und aktive Seniorenarbeit vor Ort zu organisieren und anzubieten“, so ihre abschließenden Worte.

 

Als Stellvertreter des Schramberger Oberbürgermeisters richtete anschließend Martin Himmelheber ein Grußwort an die Senioren und die Verantwortlichen der Schramberger AWO. Grußworte gab es darüber hinaus von Dr. Herbert O. Zinell, langjähriges Mitglied der Schramberger AWO und seinerzeit erster Zivildienstleistender der Schramberger AWO, und Albert Röcker, Heimleiter des Spittel-Seniorenzentrums. Dabei hoben sie immer wieder hervor, wie wichtig besonders in heutiger Zeit, die Seniorenarbeit, deren Unterstützung und das Engagement ist, damit es im Alter nicht zur Vereinsamung kommt und die Seniorinnen und Senioren in das Alltagsgeschehen integriert werden. Röcker dankte besonders der Stadt Schramberg, die mit dem Spittel-Treff eine wunderbare Örtlichkeit geschaffen hat und finanzielle Mittel zur Verfügung stellt.

 

Den musikalischen Rahmen der unterhaltsamen Veranstaltung bildeten Gernot Stähle und Margret Spannagel, die die Feierlichkeiten einleiteten und immer wieder mit kurzen Beiträgen am Klavier untermalten.

 

Abschließend darf die AWO-Seniorenbegegnung mit Stolz auf 45 Jahre Seniorenarbeit zurückblicken, in welcher viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für ältere Menschen gute Arbeit geleistet haben und auch heute noch leisten.

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